Beziehung und Vertrauen – Ohne geht es nicht

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Vertrauen ist in einer Beziehung die Basis. Doch nicht in allen Beziehungen ist diese Basis lebendig. Gerade unsichere Menschen, die ein geringes Selbstwertgefühl haben, oder von Verlustängsten geplagt werden, neigen eher zur Kontrolle.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser sagt ein altes Sprichwort.

In der Liebe gilt dieses Sprichwort nicht. Kontrolle schadet der Liebe und führt eher zu abhängigen Beziehungen. Der eine braucht den anderen, will ihn festhalten. Dadurch gehen Lebendigkeit und Leichtigkeit verloren. Ein hoher Preis. Die Ursachen dafür liegen oft tief in unserer Kinderzeit.

Zu diesen Gedanken wurde ich heute durch meinen Tee animiert, der mir den folgenden Spruch geschenkt hat:

Vertrauen

Liebe ohne Vertrauen

ist wie ein Fluss

ohne Wasser

~

Nimmt die Kontrolle überhand, kontrolliert ein Partner z.B. was der andere anziehen darf, wo er hingeht oder wie es ihm geht, dann spricht man von sogenannten toxischen Beziehungen. Das sind Beziehungen, die beiden Partnern nicht gut tun und in denen der schwächere Partner mehr und mehr verschwindet. Dieses Muster ist häufig in Beziehung mit Narzissten zu finden, findet sich aber auch bei anderen Persönlichkeitsstörungen.

Dabei ist Vertrauen etwas Wunderschönes. Damit meine ich nicht nur, dass der Partner treu oder ehrlich ist. Ich vertraue ihm, dass er seinen eigenen Weg findet. Ich kann ihn lassen wie er ist, darauf vertrauen, dass er genau so wie er gerade ist richtig ist, auch wenn ich ihn vielleicht nicht verstehe oder er sich selbst auf den Füßen steht. Ich stimme ihm voll und ganz zu und achte auf mich und mein eigenes Leben.

Ich glaube dies ist die tiefste Form der Liebe und des Vertrauens, die man schenken kann.

Ihre Karen Prillwitz

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